Gefahrstoffmanagement
Gefahrstoffe verwalten, von der Betriebsanweisung bis zum Lager.
Gefahrstoffe in der Produktion erfordern lückenlose Dokumentation: Sicherheitsdatenblätter, Betriebsanweisungen, Substitutionsprüfungen und Kennzeichnung. PolyFlow EHS bündelt alle Gefahrstoff-Informationen zentral und macht sie am Terminal für jeden Werker verständlich zugänglich.
Welche Pflichten erfüllt das Gefahrstoffmodul?
Gefahrstoffe erfordern Kataster, Sicherheitsdatenblätter, Betriebsanweisungen und Unterweisungsnachweise. Das Modul bündelt Stoffdaten zentral und macht Informationen am Lager per QR zugänglich. Substitutionsprüfungen und Verfallsdaten lassen sich dokumentieren. Exporte unterstützen Behördenanfragen zum Gefahrstoffkataster. SiFa und Gefahrstoffbeauftragte sehen auf einen Blick, welche Stoffe wo eingesetzt werden. Änderungen an Arbeitsplätzen lassen sich mit betroffenen Stoffen verknüpfen. GHS-Kennzeichnung und Piktogramme sind in Stoffdaten hinterlegt. Verfallsdaten und Lagerbestände helfen, rechtzeitig vor Engpässen oder abgelaufenen Chargen zu handeln. Der typische Prozess von Stoff anlegen bis Prüfung im Audit ist durchgängig abbildbar. Chemie, Kunststoff und Metallbetriebe profitieren gleichermaßen von zentraler Stoffverwaltung.
Wie funktioniert SDS-Verwaltung und Betriebsanweisung?
SDS werden importiert und versioniert. Betriebsanweisungen lassen sich aus Stoffdaten ableiten und an Arbeitsplätze binden. SiFa sieht, welche Anweisungen veraltet sind. Werker rufen aktuelle Informationen am Terminal oder per QR ab, ohne Ordner in der Halle. Neue SDS-Versionen lösen Hinweise aus, damit Anweisungen zeitnah angepasst werden. Mehrsprachige Betriebsanweisungen unterstützen internationale Teams am Arbeitsplatz. Automatische Aktualisierungshinweise reduzieren das Risiko veralteter Informationen vor Audits und Behördenbesuchen. Betriebsanweisungen werden automatisch aus Stoffdaten generiert und verständlich für Werker formuliert. TRGS 510 Ratgeber mit LGK-Tool
Wie unterstützt das Modul Lager und TRGS 510?
Lagerbestände, LGK-Zuordnung und Zusammenlagerung lassen sich dokumentieren. Für Zusammenlagerungsfragen verweist PolyFlow auf den TRGS-510-Ratgeber mit interaktivem LGK-Tool. SiFa und Gefahrstoffbeauftragte behalten Überblick über Mengen, Kennzeichnung und Prüffristen. Lagerplätze und Mengen sind standortbezogen erfasst. Bei Behördenfragen exportieren Sie strukturierte Katasterdaten statt manuell Ordner zusammenzustellen. Kennzeichnung am Lager und im System bleiben synchron, sodass Werker und SiFa dieselbe Informationsbasis nutzen. Verknüpfung mit Arbeitsplätzen und GBUs zeigt, wo Stoffe eingesetzt werden und welche Risiken bestehen.
Wie werden Unterweisungen nachgewiesen?
Unterweisungen zu Gefahrstoffen werden pro Mitarbeiter dokumentiert. Verknüpfung mit GBU und Arbeitsplätzen zeigt, wer welchen Stoffen ausgesetzt ist. Erinnerungen bei Fristablauf reduzieren Lücken vor Audits. SiFa sieht offene Unterweisungen zentral und kann gezielt nachsteuern. Nachweise sind exportierbar für Betriebsrat, Behörden oder interne Audits. Neue Stoffe oder Arbeitsplatzwechsel lösen automatisch Hinweise auf fehlende Unterweisungen aus. So bleibt der Nachweis auch bei Fluktuation in der Belegschaft aktuell. Unterweisungsnachweis pro Mitarbeiter ist prüfbar und an Stoff sowie Arbeitsplatz gebunden.
Wie koordiniert SiFa Gefahrstoffe über mehrere Standorte?
SiFa pflegt ein zentrales Kataster mit standortbezogenen Beständen und Arbeitsplätzen. Einheitliche Stoffdaten und SDS-Versionen gelten mandantenweit, lokale Mengen und Lagerorte bleiben getrennt. Bei neuen Stoffen oder SDS-Updates fließen Änderungen an alle betroffenen Standorte. Exporte für Behördenanfragen lassen sich pro Werk oder gesamt erstellen. So behalten Konzerne und Mittelständler mit mehreren Werken den Überblick ohne Excel-Insellösungen. Substitutionsprüfungen und Verfallsdaten sind standortübergreifend auswertbar, Inhalte bleiben dennoch werksspezifisch pflegbar. Werksleitung exportiert Gefahrstoffkataster für Behörden auf Knopfdruck. Gefahrstoffbeauftragte sehen Lagerbestände und Verfallsdaten je Standort und können rechtzeitig gegensteuern, bevor Audits oder Behördenfragen anstehen. SiFa verknüpft Stoffe mit Arbeitsplätzen, GBUs und Unterweisungen in einem durchgängigen Prozess von Stoff anlegen bis Prüfung im Audit.
Funktionsübersicht Gefahrstoffmanagement
| Funktion | Nutzen |
|---|---|
| Gefahrstoffkataster | Alle Stoffe zentral mit Standortbezug |
| SDS-Import | Aktuelle Sicherheitsdatenblätter versioniert |
| Betriebsanweisungen | Verständlich für Werker am Arbeitsplatz |
| QR am Lager | Sofortiger Zugriff ohne Ordnersuche |
| Unterweisungsnachweis | Pro Person dokumentiert und prüfbar |
| Behörden-Export | Kataster-Anfragen strukturiert beantworten |
Ihre Vorteile
- Zentrale Gefahrstoffkataster mit SDS-Verwaltung
- Betriebsanweisungen automatisch generiert
- QR-Code am Lager für sofortigen Zugriff
- Substitutionsprüfung dokumentiert
Funktionen im Überblick
- SDS-Import und automatische Aktualisierung
- GHS-Kennzeichnung und Piktogramme
- Verknüpfung mit Arbeitsplätzen und GBUs
- Unterweisungsnachweis pro Mitarbeiter
- Lagerbestand und Verfallsdaten
- Export für Gefahrstoffkataster-Behörden
Rollen im Modul
Werker
Ruft Betriebsanweisungen per QR am Lager ab.
SiFa
Pflegt Kataster, SDS und Substitutionsnachweise.
Werksleitung
Behält Lager und ablaufende Nachweise im Blick.
Geschäftsführung
Exportiert Gefahrstoffkataster für Behörden.
Im Werkalltag
Typischer Ablauf mit Gefahrstoffmanagement
Gefahrstoffe verwalten, von der Betriebsanweisung bis zum Lager.
- 1
Stoff anlegen
- 2
SDS hinterlegen
- 3
Betriebsanweisung
- 4
Unterweisung
- 5
Prüfung im Audit.
In der Demo zeigen wir diesen Ablauf anhand eines Beispielwerks.
Demo für Ihr Werk buchenHäufige Fragen zum Modul Gefahrstoffmanagement
Ist ein digitales Gefahrstoffkataster Pflicht?
Arbeitgeber müssen Gefahrstoffe erfassen und dokumentieren. Digital erleichtert das Aktualisieren, Verknüpfen und Exportieren, ersetzt aber nicht die fachliche Bewertung. Ein zentrales Kataster reduziert Medienbrüche zwischen Lager, Produktion und SiFa-Büro. Behördenanfragen lassen sich strukturiert beantworten.
Können Werker Betriebsanweisungen am Terminal lesen?
Ja. QR-Codes am Lager oder Terminal-Ansichten zeigen aktuelle Anweisungen in verständlicher Sprache, optional mehrsprachig. Werker brauchen kein Login, um Informationen am Arbeitsplatz abzurufen. Veraltete Anweisungen werden SiFa angezeigt, bevor Audits anstehen.
Wie hilft das Modul bei TRGS 510?
LGK-Zuordnung und Lagerlogik werden dokumentiert. Für Zusammenlagerung nutzen Sie zusätzlich den TRGS-510-Ratgeber mit LGK-Tool auf der Wissen-Seite. Beides ergänzt sich: Kataster im Modul, Detailfragen im Ratgeber. SiFa behält Mengen, Kennzeichnung und Lagerplätze zentral im Blick.
Wer pflegt das Kataster im Alltag?
Typisch SiFa oder Gefahrstoffbeaufragte. Neue Stoffe, SDS-Updates und Arbeitsplatzänderungen fließen zentral ein. Klare Verantwortlichkeiten verhindern veraltete Einträge vor Audits. Erinnerungen bei SDS-Ablauf unterstützen die laufende Pflege.
Verknüpft sich Gefahrstoffmanagement mit GBU?
Ja. Gefahrstoffbezogene Gefährdungen erscheinen in GBU-Abschnitten und umgekehrt. Vorfälle mit Stoffbezug können Maßnahmen im Kataster auslösen. SiFa sieht Zusammenhänge zwischen Stoff, Arbeitsplatz und Risiko an einem Ort. Unterweisungen und Expositionen hängen direkt an den Stoffdaten.
Weiterführende Seiten
Für wen?
Für EHS-Manager und Gefahrstoffbeauftragte in Chemie, Kunststoff, Metall und allen Betrieben mit Gefahrstoffeinsatz.
